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Quelle: Consolis DW SYSTEMBAU / Daniel Sumesgutner

Nachhaltigkeit wird über die drei Aspekte Ökologie, Ökonomie und Soziokultur definiert und die Beurteilungen müssen bei Gebäuden eine ganzheitliche Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus beinhalten. Vor diesem Hintergrund ist es einleuchtend, wie wichtig es ist, die ökologischen Umweltauswirkungen von Baustoffen und Bauprodukten zu kennen. Schon in der Planungsphase muss auf eine sparsame Verwendung von Ressourcen geachtet werden. Dazu gehört auch, Materialien einzusetzen, die zerstörungsfrei rückgebaut und wiederverwendet werden können. Stichwort „Kreislaufwirtschaft“. Entscheidungen, die hier getroffen werden, beeinflussen die Umweltauswirkungen und die Kosten in der Bauphase, während der Nutzung und beim Rückbau.

Beim nachhaltigen Bauen entscheiden nicht die Baukosten allein über gut oder schlecht. Vielmehr sind die Auswirkungen in der Nutzungsphase, wo Energiekosten, Sanierungskosten und Umweltwirkungen die Qualität eines Gebäudes ausmachen und wo Raumklima, Nutzungsfreundlichkeit und Veränderbarkeit als soziale Aspekte die Werthaltigkeit eines Gebäudes positiv beeinflussen.