Am 12. August eröffnete die Ausstellung „Im Modus der Serie – Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design“ mit dem Schwerpunktthema Beton mit einer Führung durch die Ausstellung und einer anschließenden Diskussionsrunde im Foyer des Museums. Als Expertinnen und Experten aus Architektur, Forschung, Ingenieurwesen und Industrie waren Prof. Silke Langenberg, ETH Zürich, Prof. Angelika Mettke, BTU Cottbus-Senftenberg, Prof. Manfred Grohmann, Bollinger + Grohmann Ingenieure, Julian Biermann, InformationsZentrum Beton, Anja Knura, Geschäftsführerin bei Goldbeck und Prof. Lucio Blandini von Werner Sobek AG & ILEK/Univ. Stuttgart eingeladen, Moderatorin war Günseli Güler.
Als Besucher der Veranstaltung ziehe ich folgendes Fazit: Die Ausstellung ist für Fachleute und Nichtfachleute, die sich für die Entwicklung vom seriellen Bauen in Deutschland interessieren, lohnend und zu empfehlen. Unter anderem werden am Beispiel einer Wohnanlage für Studierende in Wuppertal effiziente Slim Floor-Tragwerke aus Spannbeton-Fertigdecken und Verbundträger gezeigt.
In der Diskussion wurde das Dilemma zwischen Anspruch und Wirklichkeit von den Fachleuten deutlich beschrieben: Das Wissen um die Notwendigkeit - wollen wir künftig effizienter und suffizienter bauen - unsere Abläufe mehr zu industrialisieren und Bauteile vorzufertigen, ist bei allen Akteuren vorhanden, trotzdem wird mit wenigen Ausnahmen auf unseren Baustellen traditionell mit viel Ortbeton und wenig Innovationen gebaut. Hauptgründe: Der wirtschaftliche und politische Druck in den Unternehmen und die Nachfrage am Markt sind nicht groß genug.
Mehr zur Ausstellung finden Sie hier, mehr zu effizienten Tragwerken aus Spannbeton-Fertigdecken und Verbundträgern finden Sie hier.


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